Unser Helferkreis –
Initiative für ein tolerantes Miteinander

Unser Helferkreis entstand im November 2012, als die ersten Asylbewerber aus Zirndorf in unsere Stadt kamen. 19 Personen wurden damals in einem ehemaligen Verwaltungsgebäude am Weinbergweg untergebracht und es war für uns eine große Herausforderung, mit den verschiedenen Kulturen und Sprachen zurecht zu kommen.

Die aktuelle Situation in unserer Stadt entwickelte sich rasant. Bis Mai 2014 stieg die Zahl der hier lebenden Asylbewerber auf ca. 40 Bewohner an, von denen viele in Privatunterkünften Quartier bezogen, die durch das Landratsamt angemietet wurden.
Bis dahin war die Lage überschaubar.

Die Eröffnung von drei neuen Gemeinschafts-Unterkünften (Sieh-Dich-Für-Weg und Kiefernweg in der Stadt Roth und Äußere Nürnberger Straße im Ortsteil Pfaffenhofen) brachte dann einen enormen Zuwachs der Asyl- und damit auch Hilfesuchenden, die den Rother Helferkreis dazu zwang, sich ausschließlich auf die Unterkünfte in der Stadt Roth selbst zu beschränken.

Auf die Asyl-Unterkünfte unseres Ortsteils Pfaffenhofen konzentriert sich seit Anfang 2015 ein eigener Helferkreis, den Sie über die Evangelische Kirchengemeinde Pfaffenhofen mit Pruppach kontaktieren können. Kontakt

Die aktuellen Zahlen liegen derzeit (Stand Februar 2016) in Roth bei 190 Asylbewerbern in den drei o.g. Gemeinschaftsunterkünften plus weitere 102 Asylbewerber, die dezentral untergebracht sind.

Konnten wir uns in der Anfangszeit noch sehr individuell um die neuen Mitbürger „kümmern“, gehen wir zwischenzeitlich neue Wege, diesen Menschen das Zurechtfinden in unserer Kultur und Sprache zu erleichtern. Fakt ist aber: diese Herausforderung ist angesichts der hohen Zahl an Hilfesuchenden sehr hoch.

Wir freuen uns daher über jede konstruktive Idee und Unterstützung durch die Rother Bevölkerung.

Noch ein Hinweis zur Otto-Lilienthal-Kaserne:

Ein Teilbereich der Otto-Lilienthal-Kaserne in Roth wird von der Zentralen Erstaufnahme Einrichtung (ZAE), Zirndorf als Außenstelle genutzt.

Unser Helferkreis Asyl Roth ist in diesem Bereich nicht aktiv. Die hohe Anzahl von derzeit 300 Flüchtlingen (2015/2016 waren es sogar bis zu 1.200) übersteigt die Kapazität unserer Hilfsmöglichkeiten.

Hier besteht ein eigener kleiner Kreis an Helfern, der sich auf den Betrieb einer Kleiderkammer konzentriert und den Sie bei Bedarf über den Sozialträger, die Diakonie Roth-Schwabach erreichen.

Kontakt zur Diakonie Roth-Schwabach